Wie entsteht ein Angebot, das wirklich unterschiedliche Menschen erreicht? Unser Projekt setzt genau hier an – mit einem klaren, schrittweisen Vorgehen und viel Raum für Beteiligung.

Am Anfang des Projektes wird eine Bestandsanalyse stehen, orientiert an der Frage: Welche Wege können wir gemeinsam gehen, um unterschiedliche Menschen zu erreichen und zusammenzubringen? 

Von den drei Einrichtungen akquirierte Teilnehmende werden als Expert:innen in den Konzeptionsprozess der Angebote mit eingebunden. Die von ihnen analysierten Bedarfe fließen in die Konzeption der Veranstaltungen mit ein.

Die mit den Expert:innen erarbeiteten Veranstaltungen werden in den Veranstaltungsorten aller Kooperationspartner durchgeführt (z. B. insektenfreundliche Gärten anlegen oder ein gemeinsames Kunstprodukt erstellen). So wird im gemeinsamen Tun einerseits konkret Nachhaltigkeitswissen und -kompetenzen sowie Techniken zur künstlerischen Gestaltung vermittelt und ausgebaut und andererseits wird auf persönlicher sowie institutionell-gesellschaftlicher Ebene ein Gemeinschaftsgefühl erzeugt. Im Sinne der Entwicklung von BNE-Kompetenzen werden die Mitwirkenden somit handlungsorientiert in einem partizipativen Prozess Selbstwirksamkeit erfahren, Perspektivenwechsel und Empathie ausbauen, Vorurteile und empfundene Barrieren abbauen und somit die eigene „soziale Blase“ erweitern. Methodisch-didaktisch eröffnen Kennenlernübungen und kleine Austauschrunden in gemischten Gruppen Möglichkeiten, um Gemeinsamkeiten zu entdecken und Unterschiede zu schätzen.

In einer Netzwerkveranstaltung mit zivilgesellschaftlichen, kommunalen, museumspädagogischen und Weiterbildungseinrichtungen wird der Zwischenstand des Projektes vorgestellt und weitere Netzwerke für die Zukunft geknüpft.

Die Planung des Abschlussseminars als Wochenendveranstaltung in Einschlingen vertieft die Lern- und Gemeinschaftserfahrung aller Beteiligten. 

Die Ergebnisse der Workshops sowie der Bestandsanalyse und Netzwerktreffen der Kooperationspartner werden dokumentiert, sodass sie auch weiteren Bildungs- und Kultureinrichtungen zur Verfügung gestellt werden können.